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Spenderauswahl

Natürlich wünschen Sie, dass das aus der Donogenen Insemination entstehende Kind Ihnen beiden (!) möglichst ähnlich sieht. Darin unterscheiden Sie sich auch nicht von Paaren, die ihre Kinder miteinander zeugen können. Wenn Sie aber bedenken, wie unendlich groß die Menge an genetischer Information ist, die bei einer Zeugung aus den Familien-Stämmen zusammenfließen, so kann es nicht wundern, dass Kinder ihren Eltern nur ganz selten ‚aus dem Gesicht geschnitten’ sind.

Wir berücksichtigen bei der Spenderauswahl regelmäßig den sogenannten Phänotypus des unfruchtbaren Partners, also sein Aussehen. Wir achten dabei auf Körpergröße und Farbtyp (Haare,Haut,Augenfarbe) und haben mit dieser Auswahl die allerbesten Erfahrungen. So ist uns in den vielen Jahren, die wir uns mit der Donogenen Insemination beschäftigen, kein Fall bekannt geworden, in dem Eltern mit der Ähnlichkeit ihrer Kinder unzufrieden waren und fürchteten, dass daraus die Entstehungsweise herauszulesen sei. Im Gegenteil wurde uns häufig berichtet, dass Familienangehörige oder Nachbarn die Kinder genauso oft mit dem unfruchtbaren Mann verglichen wie mit der leiblichen Mutter.

Die Angleichung von Blutgruppe/Rhesusfaktor halten wir für weniger wichtig. Schließlich gibt es nur ganz wenige Konstellationen, aus denen beim Vergleich von Blutgruppe/Rhesusfaktor eine Ehelichkeit des Kindes ausgeschlossen werden kann (Mendel’sche Gesetze). Außerdem sind auch leibliche Eltern für ihre Kinder ‚blut-fremd’ und ‚gewebe-fremd’, sodass sie für eine eventuell einmal notwendige Übertragung von Blut/Knochenmark nur zufällig geeignet sind. Die Anpassung nach Ähnlichkeitskriterien hat bei uns immer den Vorrang.

Zum Thema "Erfolgschancen"



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Mo + Do: 14 - 18 Uhr
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Mi: 15 - 18 Uhr
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