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Medikamentöse Stimulation

Grundsätzlich ist zur Donogenen Insemination keine medikamentöse Stimulation notwendig. Schließlich wird man ja normalerweise auch ohne eine solche Behandlung schwanger. In der Praxis bietet sich eine medikamentöse Unterstützung des Cyclus aber oft an, weil die natürlichen Voraussetzungen zum Eintritt einer Schwangerschaft nicht mehr so günstig sind (höheres Alter, psychische Belastung u.a.) und auch, weil beim Heranreifen von z.B. 3 Eibläschen auch eine höhere Chance für den Eintritt einer Schwangerschaft besteht. Natürlich erhöht sich dabei auch das Risiko, Mehrlinge zu bekommen. Dieses Risiko ist aber besonders bei der älteren Frau nicht so erheblich, weil auch die Eizellen älter sind und gar nicht jede Eizelle zur Befruchtung geeignet ist.

Sie werden in unserer Praxis feststellen, dass wir häufig eine medikamentöse Stimulation empfehlen, ohne allerdings darauf zu bestehen. Schließlich müssen Sie diese Entscheidung auch selbst mittragen.
Meistens handelt es sich dabei lediglich um die Gabe von Tabletten (die preiswert sind), gelegentlich aber auch um Spritzen (die sehr teuer sind und nicht von der Krankenkasse übernommen werden).

Darüber hinaus wird die medikamentöse Stimulation des Cyclus auch oft schon von Ihrem behandelnden Frauenarzt festgelegt, sodass wir uns mit unserer Empfehlung zurückhalten können. Überhaupt kann Ihr Frauenarzt an Ihrem Wohnort eine wichtige Bezugsperson für Sie (und uns) darstellen. Er (mit-)entscheidet die Stimulationsform, er überwacht bei Bedarf per Ultraschall den Eisprungtermin, er kontrolliert am Tage nach der Insemination, ob der Eisprung auch wirklich stattgefunden hat (siehe dazu unser Spezial-Info zur Organisation).

Zum Thema "Organisation bis zum Inseminationstermin"



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