Samenbank Samenspende
- Zur Startseite Fragen und Antworten -
     
v
Ausführliche Informationen  
 
 

Inseminationstechnik

Ziel der Inseminationstechnik ist es, möglichst viele, befruchtungsfähige Spermien in möglichst sterilem Umfeld möglichst nahe an die Eizelle heranzubringen. Hierzu wird der tiefgefrorene Samen zunächst vorsichtig aufgetaut und in einer samen-freundlichen Lösung (Medium) gewaschen. Danach wird der Samen durch eine spezielle Methode, die ‚Dichte-Gradienten-Zentrifugation’, behandelt. Dabei werden die toten Spermien und andere schädliche Bestandteile der Samenflüssigkeit abgesondert. Gleichzeitig wird ein Konzentrat der besten und beweglichsten Spermien erreicht.

Nur dieses ist von Flüssigkeitsmenge (0,3ml) und Spermienzahl (10-15 Mio) für die intrauterine Insemination (höchste Erfolgsrate) geeignet. Für eine Insemination wird stets der Samen eines Spenders verwendet, nicht Mischsperma.

Die eigentliche Insemination des Samenkonzentrates erfolgt auf dem gynäkologischen Stuhl in normaler Rückenlage. Hierzu schieben wir einen dünnen Inseminationskatheter aus Weichplastik vorsichtig und schmerzfrei durch den Gebärmutterhals in die Gebärmutter hinein, inseminieren das vorbereitete Konzentrat und ziehen den Katheter langsam wieder zurück. Dann wird noch - sicherheitshalber - eine kleine, halbrunde Kappe auf den Muttermund gelegt, um die ‚Samen-Säule’ in der Gebärmutter zu stützen und ein Wiederherausfließen des Samens zu verhindern. Dahinter kommt noch ein Tupfer, der die Position der Portiokappe sichert.

Nach etwa 1 Minute ist die Insemination abgeschlossen und Sie können sich wieder ankleiden, sich normal bewegen und nachhause gehen. Die eingelegten Instrumente (Kappe, Tupfer) liegen in der Scheide wie ein Tampon und können von Ihnen selbst nach 5 Stunden an einem Bändel wieder herausgezogen werden.

Zum Thema "Medikamentöse Stimulation"




Sprechzeiten

Mo + Do: 14 - 18 Uhr
Di + Fr: 10 - 14 Uhr
Mi: 15 - 18 Uhr
Alle Kassen
 
4